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Mapping und Recherche

Um mit der Entwurfsplanung der Schule beginnen zu können, ging eine ausführliche Recherche bezüglich lokaler Gegebenheiten, Bedürfnisse und Referenzprojekte voraus.

Durch Rücksprache mit verschiedenen Architekturbüros und deren entwurflicher Herangehensweisen in ähnlichen Zusammenhängen, Diskussionen und Gastvorträge über diese, sowie Kooperationen mit lokalen Schulen, verschaffte sich die Gruppe eine solide Wissensbasis für den Entwurf. Ebenfalls von großer Bedeutung neben dem Ort, ist eine ausführliche Analyse der zukünftigen Nutzer. Dies erscheint unmöglich von einem Büro aus, welches sich 7000km vom eigentlichen Grundstück und der Gemeinschaft befindet. Die einzige Möglichkeit ist es deshalb, die Baustruktur möglichst offen und flexibel zu halten, so dass sie sich zum späteren Zeitpunkt, mit genügendem Hintergrundwissen, anpassen lässt.

Organisation in Bertoua

Die Planungsgrundlagen des Projektes "Rising Education" werden hauptsächlich in Berlin, Deutschland von den Studierenden, gemeinsam mit der Hope Foundation und den Baupiloten ausgeführt und durchdacht.

Da der Entwurf jedoch auf einer partizipativen Herangehensweise basiert, müssen natürlich bereits vor Baubeginn organisatorische Dinge vor Ort geklärt werden, damit Anfang 2014 die 1. Bauphase in Bertoua, Kamerun erfolgreich realisiert werden kann.

Seit Juli 2013 befindet sich Gerald Bobga Fonkenmun, Gründer der Hope Foundation und Mitinitiator des Projektes, in Kamerun. Dort organisiert er unter anderem die Bereitstellung des Grundstückes, die Kooperation zwischen kamerunischen Schülern und deutschen Studierenden durch das technische Gymnasium "Lycée Technique de Kpokolota", die Information und Vorbereitung der Bevölkerung auf unser Vorhaben, sowie weitere administrative Planungen, gemeinsam mit dem Bürgermeister Bertouas.

Hier gelangen sie zur Webseite der Hope Foundation

Recherchereise eines Teammitglieds

Zur Unterstützung und Einholung wichtiger Informationen, die für uns als Architekturstudierende und die weitere Projektkonzeption unabdingbar waren, flog Chung Vu im August 2013 für 3 Wochen nach Kamerun.

Vor Ort wurde unter anderem einen Materialkatalog angelegt, um abschätzen zu können, welche Materialien für ein nachhaltiges Gebäudekonzept zur Verfügung stehen, sowie diese sich auf die Budget- und Bauplanung auswirken könnten.

Neben diesen Erkenntnissen konnte er für uns erste kulturelle Eindrücke und Erfahrungen per Kamera festhalten.